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Schweizer Alpenlandbiene

Belegstelle Ramseli
Foto Copyright: Michael Meinl, Belegstelle Ramseli

Seit der Eiszeit ist in der Schweiz nördlich und westlich der Alpen die dunkle Biene Apis mellifera mellifera beheimatet. Mit dem Bau des Gotthardtunnels wurden in die deutsche Schweiz Italienerbienen (Apis mellifera ligustica) eingeführt. Noch heute sind die gelben Ringe Zeugen dieser Einkreuzung. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde unserer Biene wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt und ein totaler Einfuhrstopp verfügt. Reinzuchtstationen entstanden und die Zuchtarbeit wurde gefördert.

Königin
Foto Copyright: Bernhard Wagner, eine Königin (nigra) nach der Zeichnung im Ramseli

Förderer dieser Rassenzucht waren die Herren Dr. U. Kramer und M Jüstrich, der von 1915-1940 Chef dieser Rassenzucht war. Durch den Züchter F. Kreyenbühl entstand ein Bienentyp ”Nigra-Nigra“. Ab ende der 50er-Jahre wurden zunehmend ”Carnica“ aus Jugoslawien und ”Caucasica“ aus dem Kaukasus eingeführt. Da sich diese beiden Mellifera-Arten durch ihren sehr hohen Cubitalindex deutlich von der Schweizerischen Landrassenbiene unterscheiden, messen die Imker des Vereins zur Erhaltung der Schweizerischen Landrassenbiene ihre Zuchtvölker regelmässig aus.

Arbeiterinen
Foto Copyrigth: Bernhard Wagner, Arbeitsbienen (nigra) auf dem Ramseli

Der Verein zu Erhaltung der Schweizerischen Landrassenbiene (SLB) wurde 1990 gegründet, um die vom Aussterben bedrohte Schweizerische Landrassenbiene (Apis mellifera mellifera) für die Zukunft zu erhalten und deren Imker in ihrem Kampf gegen die Verdrängung der dunklen Biene durch fremde Rassen zu unterstützen.

Drohn
Foto Copyright: Michael Meinl, Drohn (nigra) der Schweizerischen Landrassenbiene

SLB-Geschäftsstelle, c/o Dr. Hans W. Jäckle, Geerenweg 7, CH-8332 Rumlikon,
Tel. +41-1-9540716, Fax +41-1-9550484, E-Mail: slb@rumlikon.ch